Tunnel unterm Altmühlsee für B13-Umgehung?

Tunnel unterm Altmühlsee für B13-Umgehung?

Vorschlag aus der Bevölkerung scheitert wohl am Wirtschaftlichkeitsgebot – 31.08.2018 06:02 Uhr

Ein Tunnel unter dem Altmühlsee als B13-Umfahrung von Schlungenhof hat nun Michael Hoffmann ins Gespräch gebracht. Wie der verlaufen könnte, hat der Gunzenhäuser auf diesem Luftbild eingezeichnet. Die Zahlen von 1 bis 6 kennzeichnen bestehende neuralgische Punkte, die nach Hoffmanns Meinung besser gelöst werden könnten.

Ein Tunnel unter dem Altmühlsee als B13-Umfahrung von Schlungenhof hat nun Michael Hoffmann ins Gespräch gebracht. Wie der verlaufen könnte, hat der Gunzenhäuser auf diesem Luftbild eingezeichnet. Die Zahlen von 1 bis 6 kennzeichnen bestehende neuralgische Punkte, die nach Hoffmanns Meinung besser gelöst werden könnten.© google earth

Etwa auf der Höhe von Laubenzedel, so der Vorschlag von Hoffmann, sollte die B13 Richtung See und unter die Erde geführt werden. Auf Höhe des Parkplatzes an der Hirteninsel könnten die Autofahrer dann wieder nach oben und auf die bestehende Umgehungsstraße geführt werden. Nach der Bahnunterführung sollte die Trasse nach Hoffmanns Meinung diagonal Richtung Aha geführt werden, um den Verkehr möglichst ungehindert fließen zu lassen.

Für Hoffmann wäre dies “die beste Lösung für das Fränkische Seenland”, wie er in einem Schreiben an Baudirektor Heinrich Schmidt vom Staatlichen Bauamt Ansbach darlegt. Seine Variante entspräche nicht nur “in hohem Maß” den Zielen des Bundesverkehrswegeplans, sie würde auch den Verkehrsfluss extrem verbessern und alle Anwohner sowie Gunzenhausen “nachhaltig entlasten”.

Hoffmann ist dabei klar, dass seine Idee nicht eben die wirtschaftlichste Lösung ist und “die Baukosten hier der Knackpunkt sein werden”. Dieses Problem zu lösen und dafür zu sorgen, dass der Tunnel realisiert wird, ist für ihn Sache der Politik. “Im Seenland wurden schon ganz andere Erdmassen bewegt”, hält Hoffmann nichts für unmöglich und verweist darauf, dass auch andere Gemeinden eine Tunnellösung erkämpft haben.

Bereits diskutiert und verworfen

Beim Staatlichen Bauamt ist allerdings genau diese Wirtschaftlichkeit eine maßgebliche Vorgabe. Deshalb hält Baudirektor Schmidt den Vorschlag für eher nicht durchführbar, denn ein Kilometer Tunnel würden “zig Millionen Euro” kosten. Dennoch verspricht Schmidt auf Anfrage des Altmühl-Boten: “Wir schauen uns die Sache an.” Allerdings sei ein solcher Tunnel bereits in einer sehr frühen Phase in der Arbeitsgruppe angedacht und auch sofort wieder verworfen worden. Ähnlich wie bei der sogenannten Westumfahrung gaben hier Kostengründe den Ausschlag.

Auch die nun ins Gespräch gekommene “Winter-Variante” kam bei der Suche nach möglichen Varianten in der Arbeitsgruppe auf den Tisch und wurde laut Schmidt ebenfalls aussortiert. Da es nun aber offensichtlich “eine gewisse Gesprächsbereitschaft” zu dieser Lösung gebe, werde sie, wie übrigens auch die Kernstockvariante, noch einmal näher angesehen. Die dafür notwendigen Fachplanungen hat das Staatliche Bauamt nun in Auftrag gegeben, die zuständigen Ingenieurbüros “sind intensiv tätig”, heißt es in einer gestern eingegangenen Pressemitteilung der Behörde zum weiteren Vorgehen. Landschaftsplaner und Biologen, Straßenplaner und Verkehrsgutachter sind nun am Werk. Geprüft wird die Umweltverträglichkeit der einzelnen Trassen, also deren Auswirkungen auf wichtige Schutzgüter wie Gesundheit, Flora und Fauna, biologische Vielfalt, Flächenverbrauch, Wasser oder auch das Klima. Die Straßenplaner nehmen jede Variante unter die Lupe, um deren Verlauf nach Lage und Höhe sowie die notwendigen Knotenpunkte, eventuelle Brückenbauten und die Hoch- und Grundwasserverhältnisse zu prüfen, auch das Geh- und Radwegenetz sowie die Wirtschaftswege werden beachtet. Lärmtechnische Berechnungen sowie die Untersuchung der Auswirkungen auf den Verkehr runden diese Studien ab.

Die Fachplanungen liefern die Grundlage, um die Varianten nach “gut vergleichbaren Bewertungskriterien beurteilen und gegenüberstellen zu können”, ist der Pressemeldung zu entnehmen. Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang 2019 vorliegen, dann könne der “bisher offen und umfassend geführte Dialogprozess zusammen mit den bekannten Gremien Arbeitsgruppe, Lenkungsgruppe und Bürgerdialog fortgesetzt werden”, heißt es.

Zeitplan wird nicht eingehalten

Damit kann der ursprünglich Zeitplan aber nicht eingehalten werden. Ausschlaggebend, dass überhaupt mit der Planung einer Ortsumgehung von Schlungenhof begonnen wurde, waren laut Schmidt ja unter anderem der Wunsch der Bahn, die Bahnübergängen in absehbarer Zeit zu beseitigen. Die Baumaßnahmen der Bahn sollen möglichen Umgehungstrassen nicht entgegen stehen. Mit dem Schienenunternehmen hatte man sich deshalb darauf geeinigt, dass die Bahn bis Ende 2018 abwartet, das Straßenbauamt seinerseits bis zu diesem Termin konkrete Vorschläge liefert.

Die könnten aber erst gemacht werden, erläutert Schmidt im Gespräch mit unserer Zeitung, wenn die notwendigen “Fakten auf dem Tisch liegen”. Insgesamt sieben Varianten werden jetzt auf ihre Realisierbarkeit abgeklopft, Hoffmanns Tunnellösung ist nicht darunter. Die Winter- und Kernstockvarianten wurden vom Staatlichen Bauamt in der Hoffnung aufgenommen, dass “sich daraus die gerade erkennbaren Annäherungen der unterschiedlichen Interessenslager zu einem versachlichten und ergebnisorientierten Planungsablauf mit möglichst breiter Akzeptanz weiter entwickeln lassen”.

Vor allem aber der Vorschlag von Stadtrat Dr. Werner Winter kommt nach Hoffmanns Meinung “einer kompletten Zielverfehlung gleich”. Der moderne Autofahrer lässt sich von seinem Navigationsgerät leiten, führt Hoffmann an. Werde die Umgehung aber bis zur McDonald’s-Kreuzung geführt, dann werde er von seinem Leitsystem entweder Richtung Pleinfeld oder gleich durch Gunzenhausen weitergeführt, aber sicher nicht zurück an den Altmühlsee, befürchtet Hoffmann. Diese Überlegung war auch mit ausschlaggebend, dass er sich nun in die Diskussion eingeschaltet hat.

Marianne Natalis

Marianne Natalis

Altmühl-Bote

Quelle:

http://www.nordbayern.de/region/gunzenhausen/tunnel-unterm-altmuhlsee-fur-b13-umgehung-1.8013326?rssPage=R3VuemVuaGF1c2Vu

A6 – B13 – A9 – das Ausbaugesetz v. Dez. 2016

Das Ausbaugesetz v. Dez.2016 zum Bundesverkehrswegeplan 2030 gibt eine klare Linienführung der B13 vor.

A6-B13-Gunzenhausen-B13-Unterasbach-Dornhausen-Weißenburg-Ingolstadt.

Nicht: A6-B13-Laubenzedel-Seenstraße (St.2222)-Pleinfeld-Greding-A9

Ein Bundesgesetz das auch in Bayern gilt.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.
Quelle: https://www.facebook.com/274979973238391/posts/323390908397297/

Westtangente – sinnvolle Alternative

Zukunftsfähige Entscheidungen sind gefragt.
Neu: Große Ausbaupläne der B13 bei Burgoberbach/Triesdorf, auch dreispurig angedacht.
Deshalb ist eine sinnvolle Achsenverbindung A6-B13-A9 Ingolstadt nötig.
Gerade darum ist einer unserer Alternativvorschläge die „Westtangente“ sinnvoller denn je.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.
Quelle:
https://www.facebook.com/274979973238391/posts/320267448709643/

“Winter-Variante” der freien Wähler – das wollen wir nicht!

Die “Winter” (Freie Wähler) Variante ist nach den Kriterien die schlechteste Variante!!!

Verkehrstechnisch und volkswirtschaftlich Unsinnig!

* Dieser Vorschlag ist schon EINMAL berechtigter Weise
vom staatlichen Bauamt abgelehnt worden!.

* Wieso gibt es nur Lösungen welche den Verkehr Richtung Pleinfeld lenken und ausschließlich die Laubenzedler Bürger belasten?

* Warum wird der Bürgerwille von Laubenzedel mit Füßen
getreten?
* Bayerischer Ministerpräsident sagt: ” Dem Volk aufs Maul
schauen” Gilt das für Laubenzedel nicht?

Sowas wollen wir nicht vor unserer Siedlung!

Bild könnte enthalten: Text
Quelle:
https://www.facebook.com/274979973238391/posts/317933512276370/

Gunzenhausen: Kompromiss für B 13-Umgehung

Gunzenhausen: Kompromiss für B 13-Umgehung

Freie Wähler mahnen zur Eile und fordern Stadtteile zur Einigung auf – 14.08.2018 05:58 Uhr

Die „Winter-Variante“ beginnt mit einem Kreisverkehr an der Kreuzung zum Surf-Zentrum, unterquert die Bahn auf Höhe des bisherigen Bahnübergangs der WUG 22 und führt weiter zur McDonald’s–Kreuzung. Die grünen Linien sind die Radwege, die die Freien Wähler für unbedingt notwendig erachten.

Die „Winter-Variante“ beginnt mit einem Kreisverkehr an der Kreuzung zum Surf-Zentrum, unterquert die Bahn auf Höhe des bisherigen Bahnübergangs der WUG 22 und führt weiter zur McDonald’s–Kreuzung. Die grünen Linien sind die Radwege, die die Freien Wähler für unbedingt notwendig erachten.© Werner Winter

Zudem fordern Stadtrat Dr. Werner Winter und Ahas Ortssprecher Harald Romanowski bei einem Gespräch mit Anwohnern beider Orte, dass im Rahmen des Projekts auch Geh- und Radwege mit eingeplant werden müssten. Das Thema ist nach Ansicht Winters so wichtig, dass er zusätzlich zu den bisherigen fünf Varianten sogar eine eigene Trassenführung ausgetüftelt hat. Richtiggehend “erschrocken” sei er bei der ersten Vorstellung der Varianten gewesen, erzählt der Unterwurmbacher Ortssprecher in dem Besprechungsraum im Hotel “Adlerbräu”. Alle zusammen hält Winter sie für vollkommen ungeeignet. Während die Holzbauer-Trasse (auf Laubenzedeler Seite entlang der Bahn, für Romanowski “eine Schweinerei”) und die Null-Lösung (B13 weiterhin durch Schlungenhof) den jeweiligen Ortsteilen unverhältnismäßig viel Lärm bringen, verbrauchen die anderen drei Varianten dagegen viel zu viel Land und nutzen zudem nicht vorhandene Bauwerke, so die Kritik der “Freien”.

Für Winter liegt auf der Hand, dass die Umgehung an die sogenannte McDonald’s-Kreuzung angeschlossen werden müsste, denn dort sei bereits alles vorhanden. Für die drei Varianten des staatlichen Bauamts Ansbach dagegen müssten aufwändige Knotenpunkte gebaut werden, das kommt für Winter einem “Schildbürgerstreich” gleich.

Zu der Frage, welche Trassenführung für die Umgehung am besten wäre, gesellt sich noch ein weiteres Problem. Die Deutsche Bahn will eher über kurz als über lang die Bahnübergänge zwischen Gunzenhausen und Laubenzedel auflösen. Für die Ortsverbindungsstraße zwischen Schlungenhof und Laubenzedel sieht der Konzern als Ersatzlösung eine Straßenüberführung als wirtschaftlichste Lösung vor.

Bürger lehnen Brücke ab

Der FW-Stadtrat Werner Winter will zwischen den Stadtteilen vermitteln.

Der FW-Stadtrat Werner Winter will zwischen den Stadtteilen vermitteln.© privat

Das kollidiert nicht nur mit den Umgehungsplänen, eine solche Brücke würde auch das Landschaftsbild verschandeln, zu diesem Schluss kamen die Bürgerinnen und Bürger beider Stadtteile in einer gemeinsamen Versammlung mit Landrat Gerhard Wägemann. Der hat die Bereitschaft des Landkreises signalisiert, die für eine Unterführung anfallenden Mehrkosten zu übernehmen. Denn die Bahn beharrt auf die kostengünstigste Lösung und sieht andernfalls den Baulastträger der Straße, in diesem Fall eben den Landkreis, in der Pflicht. Allerdings hat Winter hier so seine Zweifel, ob seine Kollegen im Kreistag am Ende tatsächlich für diese doch einige Millionen teurere Lösung stimmen werden. Denn der Grundwasserspiegel ist an dieser Stelle sehr hoch, es müsste also für eine Unterführung eine Grundwasserwanne mit Pumpwerk gebaut werden.

Auch hier drängt die Zeit, die Bahn will möglichst sofort loslegen – und darf das auch, da sie hoheitliche Aufgaben erfüllt und somit ihre Pläne über denen von Städten und Gemeinden stehen. Das für die B13-Umgehung zuständige Staatliche Bauamt Ansbach hat laut Winter um eine Frist bis Ende des Jahres gebeten – viel Zeit bleibt da nicht mehr, um sich auf eine Trasse zu einigen. Ein Kompromiss muss her, und als solchen sieht Winter seinen Vorschlag.

Die Trasse soll den Lärm für beide Stadtteile erträglich halten und berücksichtigt auch die wegfallenden Bahnübergänge. Von einem neu zu bauenden Kreisel am Abzweig zum Surfzentrum Schlungenhof soll die B 13 demnach Richtung WUG 22 und dem dortigen Bahnübergang geführt werden. Hier sieht Winters Variante eine Unterführung unter den Bahngleisen vor. Daran könnte auch die Ortsverbindungsstraße angeschlossen werden. Die Tieferlegung des Verkehrs an dieser Stelle würde gleichzeitig Lärmschutz bringen. Im weiteren Verlauf führt die Straße dann an der Bahn entlang in Richtung McDonald’s-Kreuzung, um dort auf die B 466 zu treffen.

Realistische Forderungen

Hilfreich wäre es, finden Winter und Romanowski, wenn die Interessengemeinschaft Laubenzedel in ihren Forderungen den Realitäten ins Auge sehen würde. Denn dass der Bahnübergang an der WUG 22 aufgelöst wird, das sei beschlossene Sache. Dagegen könne auch nichts unternommen werden. Vielmehr gelte es nun, vernünftige Lösungen zu finden.

Harald Romanowski hält die Holzbauer-Trasse für eine „Schweinerei“.

Harald Romanowski hält die Holzbauer-Trasse für eine „Schweinerei“.© Wolfgang Dressler

Wie wenig Einfluss die Bürger tatsächlich bei großen Straßenbaumaßnahmen oder Bahnprojekten haben, das machte Romanowski deutlich. Ist im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens die Entscheidung für eine Trasse erst einmal gefallen, dann gebe es eigentlich kein zurück mehr. Klagten Bürger etwa erfolgreich gegen den zu erwartenden Lärm, so würde nicht die Trasse geändert, sondern eben Lärmschutzwände gebaut. Städte und Gemeinden werden laut Romanowski im Rahmen des Verfahrens zwar gehört, wirkliches Mitspracherecht hätten sie allerdings nicht. Denn auch der Bundesfernstraßenbau ist eine sogenannte hoheitliche Maßnahme, die in das öffentliche Recht eingreifen und örtliche Planungen aushebeln kann. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und dem Stadtrat hier den “schwarzen Peter” zuschieben zu wollen, wie es zwischenzeitlich geschehen sei, sei “nicht fair”, so Romanowski. Er bescheinigte an dieser Stelle Fitz, der sehr viele Gespräche in dieser Sache geführt hat, sogar explizit einen “guten Stil”.

Die Zeit drängt

Deshalb, machten Winter und Romanowski bei dem Treffen eindringlich klar, müssten sich die Bürger beider Stadtteile nun möglichst postwendend auf eine Variante einigen. Unrealistische Forderungen wie etwa der Erhalt des Laubenzedeler Bahnübergangs seien da wenig hilfreich, erklärten beide mit Blick auf die Unterschriftenliste der Interessensgemeinschaft Laubenzedel. Wichtig sei auch, dass Radwege mit eingeplant und auf vorhandene Wirtschaftswege Rücksicht genommen werde.

Bei den anwesenden Bürgern stießen die Vorschläge der beiden “Freien” durchweg auf Zustimmung. Die drei Schlungenhöfer und zwei Laubenzedeler wollen sich in ihren Stadtteilen nun für die “Winter-Variante” stark machen.

Marianne Natalis

Marianne Natalis

Altmühl-Bote

Quelle:

http://www.nordbayern.de/region/gunzenhausen/gunzenhausen-kompromiss-fur-b-13-umgehung-1.7945609

Keine Einigung über GEMEINSAME Variante am 04.07.2018.

Presseerklärung zu Übergabe dieser Ergebnisse an Bürgermeister am 23.07.2018:

Presseerklärung der Interessengemeinschaft B13 Laubenzedel (kurz: „die IG“)

Anlass:
Übergabe 2 Trassenvarianten „B13 neu“ an Herrn Bürgermeister Fitz zur Weiterleitung an und Bewertung durch das Staatliche Bauamt Ansbach im Rahmen des Projektes des BVWP 2030 „Umfahrung Schlungenhof“

Seit Monaten bewegen zwei Projekte die Bewohner von Laubenzedel und Schlungenhof. Zum einen die Pläne der Bahn die Laubenzedeler Bahnübergänge zu schließen und zu unter- oder überfahren, und zum anderen die im vordringlichen Bedarf der Bundesverkehrswegeplans 2030 enthaltene Verlegung der B13 auf die sogenannte Holzbauertrasse.

Die IG B13 Laubenzedel führte eine Informationsveranstaltung und Unterschriftensammlung in Laubenzedel durch (Altmühlbote v. 9.4.18). Über hier gemachte Äußerungen wünschte Herr Bürgermeister Fitz ein klärendes Gespräch (s. hierzu entsprechende Berichterstattung des Altmühlboten). Anwesend dabei waren auch die Vorsitzenden der Fraktionen im Stadtrat.
Im Ergebnis wurde unter anderem folgendes vereinbart. Laubenzedel organisiert ein Treffen mit Schlungenhof zur Erarbeitung von maximal 3 Varianten für die „B13 neu“. Diese Varianten wird Herr Bürgermeister Fitz dem Staatlichen Bauamt zur Bewertung vorlegen. Bürgermeister Fitz wird ein Treffen mit der Bahn organisieren und er sagte zu, dass die Stadt den Wunsch der Laubenzedeler zwei Bahnübergänge zu untertunneln und den Bahnübergang Kreisstrasse unverändert zu belassen unterstützen wird.

Am 4.7.2018 fand ein Treffen beider Ortsteile in Aue statt. Für jede Ortschaft wurde je eine Trassenvariante beschlossen, die noch einmal oder erstmalig in die Bewertung einbezogen werden sollte.

Vertreter von Laubenzedel und von Schlungenhof übergeben ihre jeweilig Variante heute an Bürgermeister Karl-Heinz Fitz
.
Ergebnis:

– Schlungenhof will die „Wintervariante“ bewerten lassen.

– Laubenzedel hat sich für die „ Kernstock-Variante“ entschieden.

Weder „Winter-“ noch Kernstockvariante“ sind aber Vorzugsvarianten der IG siehe Unterschriftenliste).

Wir finden nach wie vor eine Umgehung nicht sinnvoll und favorisieren die Nulllösung.

Die Hoffnung, das 12 Laubenzedeler und Schlungenhöfer Bürger in einer dreistündigen Sitzung den Spagat schaffen, ob die B13 verlegt werden soll und wenn ja wohin am besten ist einfach zu komplex und die Betroffenheit der verschiedenen Anwohner einfach zu unterschiedlich.

Das Treffen hat den direkten Dialog der beiden Ortschaften wieder in Gang gebracht und fand in freundschaftlicher und sachlicher Atmosphäre statt.

Laubenzedel, den 23.07.2018 .

Quelle:

Keine Einigung über GEMEINSAME Variante am 04.07.2018.Presseerklärung zu Übergabe dieser Ergebnisse an…

Gepostet von IG B13 Laubenzedel am Mittwoch, 1. August 2018